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Lebensgeschichten

Wie soll ich diese Geschichte beginnen?
Meine Kindheit war nicht schön. Ich bin die jüngste von drei Kindern, leider auch diejenige die von meinem Vater immer am wenigsten geliebt wurde.
Nie entsprach ich seinen Maßen und Werten, ich war eben nicht so wie meine Geschwister, vor allem nicht so wie meine Schwester.
Von anfang an war ich immer schuld an allem. Ich hatte weniger Rechte, ich war nicht so viel wert.
in der Grundschule war ich ein Aussenseiter, war eben anders. Die meiste Zeit, wenn wir keinen Unterricht hatten, versteckte ich mich auf einem Baum.
Früh hatte ich gelernt allein zu sein, zu träumen und in schlimmen Situationen mit dem Geist meinen Körper zu verlassen und mich weg zu träumen.
Irgendwann fing ich an zu essen. Alles was ich an Zuneigung nicht bekam, holte ich mir durch das Essen dannwar ich zufrieden aber auch dick.
daher entsprach ich dem Ideal meines Vaters noch weniger. Er sagte mir regelmäßig das ich zu dick sei und abnehmen sollte. Nicht nur er sondern leider Gottes sogar meine Mutter sagte das,
doch ich konnte nicht aufhören zu essen.
Lange Zeit blieb dies so. als ich etwa 14 war begann ich abzunehmen. bald wog ich nur noch sowenig das ich ständig umkippte. Dabei hatte ich einen Freund der mich über alles liebte, doch ein Teil meines Lebens wurde zu der Ziet genau aus diesem gerissen.
mit 10 hatte ich ein Pony bekommen und mein Herz an es verloren und nun sollte ich es abgeben, es nie mehr reiten.
Das war zu viel für mich und mit ich reagierte darauf in dem ich nicht mehr aß.
dazu kam ich das ich in dieser Zeit als Andenken die drei Buchstaben des Namens in meinen Arm brannte. Ich tat es einfach so. Es tat mir nicht mal weh, sonder es tat mir gut. nach und nach kamen immer mehr Figuren und Zeichen hinzu, merkte es jemand sagte ich nichts dazu, es hätte nichts gebracht.
Kurze zeit hatte ich mich dann wieder unter Kontrolle. Immer wieder gab es Rückfälle zu den alten Verhaltensweisen. Doch fast 1 1/2 Jahre brannte ich mich sogut wie nie und nahm auhc nur selten wieder eine Diät in angriff. Denn Gott sei dank hatte ich aus der Zeit gelernt in der ich so extrem abgenommen hatte.
Doch nicht so bei dem Zwang mir Schaden zuzufügen. Doch erst Mitte 2002 wurde es zu einem echten Zwang.
das neue Schuljahr hatte begonnen. Ich kam in die Oberstufe, wie immer ein Jahr zu früh. Schnell war ich überfordert udnso klaute ich mir aus dem Bioraum Rasieklingen. Abends fing ich dann an, mir meinen Arm auf zu schneiden. Es wurde schon fast zu einem Ritual.
Ohne die Schmerzen und ohne das Blut konnte ich nciht schlafen.
Es war etwas ganz anderes als sich zu brennen. Jedesmal war ich wie in Trance. Schon bald begann ich auch meine Beine in mitleidenschaft zu ziehen. Kaum einer wusste dass dieses \"Problem\" bei mir so ausgeartet war. Bis jetzt weis es immer noch kaum einer.
Ende des Jahres bekam ich Depressionen, kaum mehr als einmal im Monat ging ich noch weg. Mein Leben war das Reiten. Ich vergrub mich darin udn tue es noch. In meinem neuen Pferd hatte ich eine neue Lebensaufgabe gefunden, doch nie konnte ich aufhören damit mich zu verletzen. über Selbstmord dachte ich oft nach.
auch mein Äussseres veränderte sich. Mit der Zeit fand ich meinen Weg. Nun mit 16 kann ich mich als Gothic bezeichnen. Im Gothic fand ich ein Leben das zu mir passte. Aufeinmal fühlte ich mcih wohler.
Jetzt weis ich das ich irgendwann mein Weg finden werde. Nie werde ich meine Vergangenheit loswerden. Auch den Zwang mich zu Verletzten konnte ich nie ablegen. Doch ich weis das ich irgendwann wieder Beginnen werde zu leben und wenn es imTode ist.

Meine Geschichte ist nicht interessant. Sie ist die eines durchschnitts Menschen. Zugegeben habe ich wichtige Details ausgelassen, da ich noch nicht in der Lage bin über diese zu Reden. Zu groß ist der Schmerz und die Scham.


Verfasser: Choga
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